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Acting with Style

What actor Oliver Masucci wears when he’s not on camera.

W. Kostüme sind das Rüstzeug eines Schauspielers – was ist Kleidung für den Privatmann Oliver Masucci?

O.M. Mein Rüstzeug, um mich vom Schauspieler abzugrenzen.

W. Inspiriert der Kleidungsstil einer Rolle zuweilen auch Ihren privaten Stil? Und wenn ja: Können Sie uns ein Beispiel geben?

O.M. Sie meinen, ob ich mich nach der Hitler-Rolle totalitär gekleidet habe? Nein. Und nach meiner Rolle als Beuys in „Werk ohne Autor“ bin ich auch nicht noch wochenlang mit einer Hasenpfote am Revers rumgelaufen.

W. Spielen Sie mit Mode? Was ist Ihr exzentrischstes Accessoire?

O.M. Es gibt eine schwarze Krawatte, die mein Onkel als ganz junger Mann meinem Vater geklaut und dann Jahrzehnte später zurückgegeben hat. Die hab ich jetzt. Accessoires trage ich eher nicht, außer meinen Totenkopf-Manschettenknöpfen ... Vielleicht sollte ich beides mal mit meiner österreichischen Lederhose kombinieren.

W. Wie sieht es in Ihrem Kleiderschrank aus? Gibt es ein Ordnungssystem?

O.M. Ja, an dem System habe ich lange gefeilt: Hemden und Anzüge hängen, Pullover und T-Shirts liegen, Schuhe unten und was stört muss raus. Kann ich sehr empfehlen.

W. Wie würden Sie die Arbeit mit Bryan Adams beschreiben?

O.M. Schön, schnell, professionell – ich arbeite nur noch mit Rockstars! Und Bryan ist noch dazu so schön – ein wirklich schöner Rockstar. Man kann sich nicht sattsehen.

W. Welches ist Ihr Lieblingsteil von windsor. und warum? Wie werden Sie es tragen?

O.M. Die Pullis. Kann man auch als Schal tragen. Schals verlier ich nämlich ständig. Und Hosen auch.

W. Was ist schwieriger: ausziehen oder anziehen?

O.M. In jedem Fall ausziehen – vor Frauen. Und vor Publikum. Das ist eine eigene Disziplin. Man zieht sich ja an, um gut auszusehen. Beim Ausziehen hingegen gut auszusehen ist verdammt schwer.

W. „Ich war so fett, dass ich die Schuhe nicht mehr zumachen konnte“, erzählten Sie über die Zeit als Adolf während der Dreharbeiten zu „Er ist wieder da“. Wie haben die zusätzlichen Kilos in dieser Zeit Ihren Kleidungsstil verändert?

O.M. Die 28 Kilo mehr haben eher meinen Ernährungsstil verändert. Ich wollte mir keine Umstandsmode kaufen und sah in meinen alten Klamotten aus wie eine Presswurst. Das war Motivation, um ganz schnell wieder abzunehmen.

W. Hätten Sie Lust, Bryan Adams zu spielen? Was würden Sie dann anziehen?

O.M. Ich würde ihn mit so einer Flattop-Frisur aus Tim und Struppi, in einer pinkfarbenen Speedo- Badehose spielen, im Tomaten-Gewächshaus am Karibikstrand. Bei veganen Yoga-Übungen, mit Avocados jonglierend. Wenn das zu langweilig ist, würde ich rocken gehen.

W. Wen würden Sie gerne nochmal spielen?

O.M. Ich würde mich selber ganz gern nochmal spielen in der einen oder anderen Situation, um es besser zu machen. Jetzt, wo ich so viel mehr über diese Figur weiß.

W. Sie haben schon in den verschiedensten Ländern gedreht und auf der Bühne gestanden – hat es Sie je nach Helsinki geführt und wenn ja, was haben Sie in Erinnerung behalten?

O.M. Ich kann mich aufgrund Alkoholkonsums nur an die Leningrad Cowboys in Helsinki erinnern. Aber vielleicht hab ich das auch nur geträumt. Fest in meinem Gedächtnis verankert ist allerdings der Helsinki Klub in Zürich.

 

Take a
closer Look

Behind the Scenes of the new Fall / Winter 2019 Campaign.

 

Fall / Winter
Campaign 2019

Photographed by Bryan Adams