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Entdecken Sie Buenos Aires mit
der Gastronomin und Kreativdirektorin
Guadalupe Garcia.

Buenos Aires ist bekannt für seine farbenfrohen Häuser fassaden und den Mix aus Kolonialbauten und moderner Architektur. Die Stadt hat für jeden etwas zu bieten, ob leidenschaftlicher Foodie oder Design-Liebhaber, und steht für Unternehmergeist, Kooperation und endlose Kreativität – Merkmale, die sich besonders im kulinarischen Hotspot Casa Cavia manifestieren.

Hinter dem Projekt steht Kreativdirektorin Guadalupe Garcia, die einst als Filmemacherin begann. Garcia ist zu einhundert Prozent „por teña“, das heißt: in der Hafenstadt Buenos Aires geboren. Aufgewachsen ist sie in dem von der Mittelklasse dominierten Viertel Belgrano – „einer schönen, familienorientierten Nachbarschaft mit vielen Bäumen und Geschäften entlang der Avenida Cabildo“ – und lebt heute im pulsierenden Palermo Hollywood, das für sein lebhaftes Nachtleben bekannt ist.
Für Garcia hat der Bezirk aber auch eine andere Seite: „Hier zu leben hat – durch die ganzen Beziehungen, die man im Barrio aufbaut – etwas sehr Persönliches. Es fühlt sich sehr nachbarschaftlich an.“

Obwohl Garcia viel im Ausland gelebt hat – sie hat Online-Marketing, Design und Film in London, Los Angeles und Barcelona studiert –, fiel ihr die Rückkehr in ihre Heimatstadt nie schwer.

Der ausgeprägte Unternehmergeist in Buenos Aires hat es ihr angetan: Trotz Argentiniens turbulenten Konjunkturzyklen überwiegt die Kreativität, und Ideen werden auch umgesetzt. „Ich analysiere Buenos Aires viel! Es ist eine Stadt, in der die Leute ihre Träume verwirklichen“, sagt Garcia.

Genau das zeichnet auch Garcias Lieblingsorte aus, an denen sich – ähnlich dem interdisziplinären Ansatz von Casa Cavia – verschiedene Disziplinen vermischen; Orte, die von Leuten geschaffen wurden, die den gleichen Antrieb haben wie sie.

Casa Cavia und Blumm Flower Co.
von Guadalupe Garcia, Cavia 2985

Bei Casa Cavia erzählt jedes Gericht, jedes Buch und jeder Blumenstrauß eine Geschichte. In einer Villa aus den 1920er Jahren treffen Gastronomie, Literatur und olfaktorische Künste aufeinander; hier werden Design und Essen als Kommunikationsmittel und Zeichen von Kreativität integriert.

Das Restaurant bietet Gerichte der Spitzenköchin Julieta Caruso, die Bar lockt mit innovativen Kreationen des berühmten Barkeepers Lucas López Dávalos. Zu dem Gebäudekomplex gehören außerdem Ampersand, ein von Garcias Mutter Ana Mosqueda geführter Fachverlag, und das Floristikgeschäft Blumm.

„Camila von Blumm kam auf mich zu, weil sie keinen eigenen Laden aufmachen konnte. Sie erklärte mir, dass sie uns alle vom Hocker reißen würde, wenn sie die Ladenfläche bekäme“, sagt Garcia über die Floristin.

„Ich bin fest überzeugt: Will man in Buenos Aires etwas erreichen, muss man einfach den Willen und den Antrieb mitbringen, es zu tun.“

El Vestidor
von Florencia Tellado, Soler 4853

In Palermo wartet hinter den Türen zu Florencia Tellados Atelier eine wahre Goldgrube mit Textilien.

Tellado entwirft hier nicht nur eine überwältigende Auswahl an Kopfbedeckungen, sondern geht auch ihrer Arbeit als Kostümbildnerin für Fernseh- und Theaterproduktionen nach. In ihrem lebendigen Studio wird ständig etwas abgeholt, angeliefert oder ausgeliehen – und es beheimatet sogar ein Krankenhaus für Hüte.

Juan Pedro Caballero
von Pedro Peña and German Sitz, Thames 1719

Churros sind eine argentinische Leibspeise und eine Spezialität von Juan Pedro Caballero, einer gemütlichen Churrería, die letzten August eröffnet hat.

Mit seinem Retro-Vibe und den handgemalten Wandbildern erinnert dieser Or t an ursprüngliche Churrerías. Die Küche öffnet sich zur Straße hin, sodass Vorbeikommende die Bäckerinnen und Bäcker in Aktion bewundern können.

Die klassischen Churros werden mit einer Schokoladensoße serviert, die gefüllte Variante mit Milch- und Teigcreme – und die ausgefalleneren So ten mit Zitronenmus, Schaumgebäck, Kokosnuss, Passionsfrucht oder Mango.



Donut Therapy
von Gustavo Castillo, Thames 1999

Um die Ecke von Tellados Atelier befindet sich der erste richtige Donut-Shop von Buenos Aires. Geführt wird er von dem venezolanischen Koch Gustavo Castillo, der vor nicht allzu langer Zeit nach Argentinien gekommen ist und hier mit Pop-ups auf Gehsteigen begonnen hat. Der Laden bietet 15 Sorten handgemachter Hefedonuts, die über den Tag hinweg in kleinen Mengen in einer offenen Küche zubereitet werden, um eine maximale Frische zu garantieren.


La Carnicería und Chori
von Pedro Peña und German Sitz, Thames 2317
und Thames 1653

Diese zwei Projekte der kolumbianischen Gastronomen Pedro Peña und German Sitz greifen auf die klassisch argentinische Küche zurück. La Carnicería ist eine gemütliche Alternative zu den überfüllten Steakhäusern und serviert Fleisch von Weiderindern,die zum Hof eines der Besitzer gehören; daneben gibt es Schwein, Lamm und Fisch. Beilagen und Vorspeisen hängen vom Angebot auf lokalen Wochenmärkten ab.

Für einen Snack auf die Hand zieht es Garcia zu Chori, einem angesagten Treffpunkt, der ganz im Zeichen der Neuer findung des klassischen argentinischen Wurst-Sandwiches Choripan steht. Choripan ist ein gegrilltes Chorizo aus Schweinefleisch, in der Mitte halbiert und in einem Brötchen mit scharfer Chimichurri-Soße serviert.

 

Fundación MALBA
Figueroa Alcor ta 3415

MALBA ist Buenos Aires Hauptanlaufstelle für lateinamerikanische Kunst vom frühen 20. Jahrhundert bis heute, die das Museum in Dauer- und verschiedenen Wechselausstellungen präsentiert.

Neben Werken renommierter Künstler wie Diego Rivera, Wilfredo Lam und Frida Kahlo stellt das Museum zeitgenössische Fotografen und Multimediainstallationen aus.


Del infinito Art Gallery
von Estela Gismero Totah und Julian Mizrahi, Quintana 325

Als Zentrum für moderne und zeitgenössische Kunst widmet sich Del infinito experimenteller Kunst, darunter Malerei, Illustration und Videokunst sowie Kunstwerken, die sich neuer Technologien bedienen.

In den zwei Hauptausstellungbereichen der Galerie, die in einem 100 Jahre alten Gebäude im Bezirk Recoleta zu Hause ist, wurden in der Vergangenheit Werke von nationalen und internationalen Talenten gezeigt, darunter wichtige Künstler der argentinischen Avantgarde wie Raúl Lozza und Enio Iommi.

Enseres Bazar
von Miguel Esmoris und Cecilia Miranda,
El Salvador 5986

Bei Enseres gibt es neben vielen anderen kunsthandwerklichen Produkten handgemachte Keramik, Besteck und Glaswaren zu kaufen.

Gegründet wurde das eklektische Interior-Geschäft von Fotograf Miguel Esmoris und Fotografin Cecilia Miranda (Esmoris arbeitet im Bereich Food, Miranda in der Modeindustrie), die das Sor timent mit viel Liebe zum Detail kuratieren.

Net muebles
von Alejandro Sticotti, Godoy Cruz 1740

Als physische Manifestation von Alejandro Sticottis Por tfolio unterstreicht dieses Möbelgeschäft die Vorliebe des Architekten und Designers für Holz und klare Linien. Die zeitgenössischen Stücke werden alle in Palermo entwor fen und hergestellt, darunter Stühle, Tische, Regalsysteme und Lampen.




Credits – Text: Sorrel Moseley-Williams for FvF Productions, Photography: Ignacio Colo for FvF Productions.